Hochwasserlage in Bayern: Kabinettssitzung mit u.a. Markus Söder und Joachim Herrmann | 04.06.24

Published: Jun 03, 2024 Duration: 00:22:45 Category: News & Politics

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nach dem Ministerrat das wollen wir Ihnen jetzt live zeigen Markus Söder begister Albert fer Herr Ministerpräsident meine sehr verhrten Damen und Herren schönen guten Tag das Hochwasser hält Bayern weiter in Atem wir waren extrem betroffen die letzten Tage und hat auch an Stellen Hochwasser gegeben wo es kaum erwartbar war oder wo es so lange kein Hochwasser mehr gegeben hat und deswegen war es für viele Menschen eine ganz ganz große Belastung die Lage ist immer noch ernst und kritisch wir können noch keine endgültige warnno geben in 17 Landkreisen wurde der Katastrophenfall ausgegeben wir bleiben weiter konzentriert auch wenn an einigen Stellen des Wasser zurückgeht es wandert dann eben es wandert an der Donau und die Zuflüsse der Donau jetzt in Richtung Regensburg die entsprechenden Scheitelpunkte werden dann heute auch im Lauf des Tages wohl erfolgen sodass wir konzentriert bleiben und werd selber heute noch nach Regensburg fahren möglicherweise morgen auch in Passau vorbei schauen deswegen hoffen wir sehr dass wir noch die nächsten zwei Tage gut überstehen dass am Ende es keine weiteren großen Schäden geben kann Schäden hat es schon gegeben für Leib oder Leben jetzt hier bestätigt drei Tote in Bayern insgesamt glaube ich bis zu sieben vermisste wobei auch die Zahl sich noch erhöhen kann das weiß man das dem Ende einer solchen Entwicklung wir denken an die Opfer wir haben heute auch ein Schweigeminute im bischen Kabinett gemacht Leib und Leben ist bedroht wird noch gesorgt viele Existenzen sind zum Teil vernichtet zumindest extremer herausgefordert extreme wirtschaftliche Schäden zu zu erwarten dort wo das Wasser zurückgeht kann man das sehen und spüren wie das Leid groß ist ich sage ausdrücklich im Namen der ganzen bayerischen staatssicherung für fühlen mit allen Betroffenen ihr Leid ist auch unser Leid und wir sind Vorort wir sind bei den Menschen wir werden helfen und wir sind auch bei den Rettungskräften dabei selbst waren wir jetzt in letzten Tagen und deswegen sind ihr heute auch stärker vertreten als sonst als Team unterwegs ob im Landkreis Augsburg im Landkreis unterallgu in günsburg zweimal im pfffenhofen jetzt heute Regensburg weitgehend entweder mit joim Hermann oder auch mit Torsten Klauber zusammen haben wir das uns angesehen und haben uns auch Vorort ein Bild gemacht bei all dem Leides war gilt es zunächst auch zunächst mal das Positive her vorzuheben der dank Einsatz und Zusammenhalt in Bayern in den Krisengebieten war enorm dank zunächst mal die Einsatzkräfte von Feuerwehr Polizei Rotem Kreuz THW und auch auch Bundeswehr es hat ein überragendes Zusammenspiel gegeben man darf wirklich stolz und dankbar drüber sein auch der Bund hat es ausdrücklich anerkannt wie professionell die Einsatzleitungen die Einsätze in Bayern gefahren sind insgesamt war über 60.000 Personen die im Einsatz waren es sind jetzt immer noch ständig zwischen 16 und knapp 20.000 im Einsatz es gab über 6600 Evakuierungen in dieser Zeit alles echt wirklich professionell und wir haben ja im das kann man glaube ich sagen nürgenburg Kritik gehört ganz im Gegenteil eine hohe motivationsleistung ähm das muss man wirklich sagen es hat auch was damit zu tun dass wir seit Jahren extrem viel in den Katastrophenschutz investieren die Beträge für die Feuerwehr erhöht haben als eines der wenigen Länder Freistellungsregelungen haben damit auch die Ehrenamtlichen entsprechend ihren Dienst leisten können das hat die bundesinnenministerin ausülich noch erwähnt das eine besonderses Merkmal des Bayern hat und wir haben also Geld erhöht für den Katastrophenschutz W andere z.B der Bund ja beim THW letztes Jahr und dieses Jahr wohl im Entwurf gekürzt haben was dort auch für gewisse Irritationen sorgt und wir üben immer also bei uns ist nach einer Katastrophe vor der nächsten wir üben nicht nur in unseren jeweiligen regionalen einsatzzentr wir machen bayernweites nationales katastrophenschutzzentrum und wir nehmen auch immer wieder alles mit so haben wir aus dem Atal und anderswo weitere Erkenntnisse gezogen und bringen die unsere Arbeit ein die wichtigste Aufgabe war in dieser Phase jetzt ablös zu organisieren Ablösung heißt wenn Feuerwehrler 12 14 Stund im Einsatz sind dann besteht die Gefahr der übermütung und auch die Gefahr dass Fehler macht werden und vielleicht auch die Gefahr von Leib oder Leben der Einsatzkräfte deswegen war es wichtig rasch und schnell vernünftige ablösungsprozesse zu organisieren das ist am Ende gut gelungen danke an den Innenminister das ist das ganz Bayern zusammengezogen worden wir waren da sehr fokussiert ist sehr schnell und gut funktioniert wir haben auch Unterstützung von anderen bekommen von der Bundeswehr was immer wirklich schnell und gut hilft aber auch aus anderen Bundesländern badenwürttenberg nordernöstfahen Thüringen heute morgen n ist noch mals Angebot von Brandenburg gekommen danke für diese Solidarität danke und Respekt an die Einsatzkräfte danke aber auch an die Bevölkerung ein ganz großer Zusammenhalt spürbar es haben sich viele freiwillige Helfer gemeldet selbst in reichershofen gesehen dann waren D Leute da gesagt wo können wir helfen wir haben es dann weiter gelotzt also alle haben zusammeng geholfen und dort wo das Wasser zurückgeht z.B Babenhausen war uns ein Besuch dort wird gemeinsam g getragen geputzt und Wasser entsorgt das muss man sagen ist großartig jetzt für die letzten Tage allerdings noch jetzt nicht nachlassen hab a haben solange noch Wasser da ist und sich auch möglicherweise steigt bitte den Anweisungen bei der folgenleistung an die gesamte Bevölkerung wenn der Hinweis kommt zur Evakuierung bitte die entsprechenden Maßnahmen unterstützen nicht noch irgendwas zusammuchen sondern es kann bei schnellen Wasser sehr schnell gehen nach wie vor ist viel unterspült Wasser ist im Boden deswegen hoffen wir dass auch alle Schutzwände die jetzt da sind alle halten werden weil der Boden nicht ganz so stabil ist und nach wie vor gilt der Kampf um jedem Damm und jedem Deich bleibt die oberste Aufgabe danke übrigens auch das hab man das erste Mal gesehen dass die W App funktioniert selber habe mehrfach gehört wie diese wne sehr eindringlich eingeschildert hat und allein am Sonntag bei dem Besuch von Herrn Habig mussten wir im Vorfeld der Frage wo wir dann diesen Besuch machen können in dem reigeruen dreimal den Standard wechseln weil es immer wieder überspült wurde das zeigt die Dynamik eines solchens geschehen die Schäden für Leib oder Leben habe ich genannt die lassen sich nicht wieder so reparieren die Schäden wirtschaftlich aber schon oder zumindest helfen es hat ja viele Schäden gegeben nicht nur Stromausfälle die für Einzel Betrieben Problem waren sondern natürlich am Hausrat in Firmen in Praxen in landwirtschaftlichen Betrieben in der Gastronomie wer es einmal sieht ist das Wasser bleibt nicht lange aber der Schaden bleibt ewig wenn man nichts dagegen tut da ist fast alles kaputt das Wasser zieht sich rein und deswegen ist Wasser ein gefährlicher Gegner wenn es um das normale Eigentum geht wir haben heute im Kabinett drüber beraten jetzt praktisch zwei zweieinhalb Tage nach dem Beginn dieser Katastrophe Bayern hilft schnell und unbürokratisch die Bürger dürfen sich auf Bayern verlassen wir lassen in der Not niemanden allein ich finde wenn wir viele Bürger haben die staatstreu sind die das ganze Jahr Steuern zahlen hat arbeiten dann dürfen sie auch erwarten dass wenn es eine Katastrophe kommt zu einer Katastrophe dass der Staat sie nicht allein läst im Gegenteil dass der Staat hilft und bereit steht deswegen haben wir heute ein umfangreiches Konzept auf den Weg gebracht 100 Millionen plus X so viel wie gebraucht wir wird es am Ende werden 100 Millionen ist die erste Zielmarke wenn es mehr wird dann wird auch mehr dazu ausgegeben noch heute wird Geld an die Regierungen überwiesen noch heute Nachmittag nach diesem Beschluss das dann weiter ausgegeben wird über die Landratsämter die Regierungen selber und die landwirtschaftlichen Ämter die die je nach der entsprechenden Dienstleistung die Auszahlung machen die Soforthilfe orientiert sich an den bislang erwt bewerten und hochakzeptierten System wie wir es z.B auch zuletzt in beiches Garden gemacht haben priv privathaushalte können für den Hausrat bis zu 5000 € bekommen bei Ölschäden bis zu 10.000 € abzüglich dann immer bei Versicherungsleistungen natürlich allerdings auch jemand der die Versicherung hat kann dann jetzt sofort Geld bekommen zur Überbrückung er muss dann nach Abrechnung mit der Versicherung möglicherweise ein Teil zurücknehmen wenn eine Existenzgefährdung vorlegt und das das entscheidende dann wird auch bis zu 100% der Kosten übernommen also wenn etwas wirklich alles kaputt ist die Existenz gefährdet ist dann wird im Rahmen unser Notstandshilfe dann tatsächlich bis zu 100% Unterstützung geleistet bei Unternehmen und freien Berufen wird die Unterstützungsleistung zwischen 5000 und 200.000 € betragen auch hier gilt der Grundsatz bei eine Existenz m vernichtungsdroh Unternehmen völlig kaputt kann es auch bis zu 100% gehen dort gibt es auch entsprechende Abschläge natürlich bei Versicherungen denn es soll ja keine Überkompensation geben und bei Land und Forstwirtschaft ist es ähnlich dort sind die Hilfen wie bislang zwischen 5000 und 50.000 auch hier bei einer möglichen Existenzgefährdung bis zu 100% des gesamten Schadens bei Kommunen werden die Schäden und auch Infrastruktur erst mit der Zeit Zeit absehbar sein es kann Kitas das können Schulen sein das können auch Brücken sein das wird alles ermittelt und natürlich beteiligen wir uns hier bei der Hilfe das heißt ab heute das klare Signal es gibt Hilfe es gibt sofor Hilfe schnell und unbürokratisch 100 Millionen plus nenn ich mal ich glaube wir werden die Zahl ausschöpfen und wir wir helfen das sehr gerne und helfen auch sehr schnell und unbürokratisch wir erwarten auch Unterstützung vom Bund die bundesregung hat ja Unterstützung zugesagt deswegen vertrauen wir auch darauf dass das kommt ich will das an der Stelle auch sagen warum es gibt da diesen großen fluthilfefond der mit dem Atal und den Problemen die es in rein Pfalz und nrwgab beschlossen wurde dort werden am Ende über 30 Milliarden Euro eingezahlt werden bis 20 glaube ich 31 soll das Ganze ST stattfinden und darum geht es dass wir auch bislang schon Geld einbezahlt haben von Seiten des freistadts Bayern über 100 Millionen und wir werden auch weiter einzahlen aber deswegen erwarten wir auch dass aus diesem vor der für alles die entsprechende Unterstützung vom Bund kommt und die Besuche von insbesondere des Bundeskanzlers gestern hoffen wir dann dass es auch rascherfolgen kann meine sehr verhrten Damen und Herren ich glaube nicht dass dies das letzte Hochwasser ist das Bayern erleben wird oder Deutschland wir hatten in diesem Jahr glaube ich mehrere GLB vier oder fünf große Hochwässer vergleichbaren Ausmaßes und das Schwierige ist auch wenn es Torsten Glauber jahrhundert Hochwasser heißt weil man normalerweise davon ausgeht dass was in 100 Jahren passiert kann es deutlich schneller gehen das könn man mitem zehnjährigen Rhythmus sein und vor allem zunehm auch an Stellen die bislang eher weniger Hochwasser gefädet waren wir hatten in einer Hinsicht noch Glück dass es in Anführungsstrichen eine eher normale Entwicklung war wenn sie an die Ereignisse wie in Simbach oder direkt im ail denken und es hat dann quasi so einen einen Fluss Zunami gegeben wo in wenigen Minuten 45 m des Wasser steigt wo du auch gar keine Chance mehr hast rauszukommen und wo dann wirklich nicht nur wirtschaftliche Schäden sondern vor allem das Leben extrem gefährdet sind das war in dem Fall nicht der Fall aber auch das kann jederzeit passieren es gibt keine Kontrolle über das Wetter es gibt keine Kontrolle über das Klima wir können das auch nicht steuern und die Wahrheit ist nach dem Hochwasser steht man fast schon wieder vor den fragen ob es irgendwann eine türre gibt also die Pegel des Wassers verändern sich und es wird für uns alle noch schwierig gewen deswegen gibt es keine hundertprozentige Garantie kein Schutz gegen die Klimaveränderungen im Gegenteil wir müssen deswegen alles tun um damit zurecht zu kommmen das bedeutet die klimastrategien heißen bei uns Klimaschutz und Klimaanpassung denn beides braucht es zwingend weil das Klima verändert sich bereits in ganz Europa in der ganzen Welt wir müssen darauf reagieren deswegen setzen wir unsere Maßnahmen fort ich möchte ausdrücklich verweisen dass wir bisschen überrascht und enttäuscht waren dass über fakeenus gearbeitet wurde beim Hochwasserschutz für Bayern wir haben nach wie vor höchste Priorität es wird nichts gekürzt beim Hochwasserschutz im Gegenteil seit 2001 haben die VI Milliarden investiert bis 2030 werden weitere 2 Milliarden investiert werden in den Hochwasserschutz und jährlich geben wir eine Milliarde für den Klimaschutz aus kein anderes Bundesland jedenfalls das ich kenne hat beim Klimaschutz dermaßigen Maßnahmen das heißt es wird nichts gekürzt das ist ein Fake die Wahrheit ist also das Problem nicht bei dem beim Geldmittel liegt sondern die herusforderung sind nicht beim technischen Hochwasserschutz also den Bau von Maßnahme das funktioniert gut aber beim natürlichen wird es regelmäßig gibt es Diskussionen aber auch hier wir haben in Bayern über 2500 quadrkm Überschwemmungsgebiete allein ist ungefähr eine Größe wie das Saarland es werden etliche Teiche zurückgebaut Mulden entsprechend gefördert unterstützt und ja wir setz natürlich auch die polterstrategie fort und die polterstrategie läuft die wird am Ende bis zu einer Milliarde an Geld kosten aber wir setzen es fort da gibt es auch keinen Zweifel innerhalb der Staatsregierung allerdings gibt es nach wie vor Diskussionen vor das ist die Wahrheit denn Betroffene Kommunen Bürger landwirtschaftliche Betriebe stellen natürlich sowas im der grundlegenden Frage nach dem M warum bei uns warum 3 km weiter oder warum müssen wir das Wasser bereit halten wenn es für eine andere Stadt ist beispielsweise dort ist aber Solidarität und vernünftiges Handwerk und eine kluge Strategie die zwingende Frage und die zwingende Konsequenz die wir an der Stelle auch haben werden wie gesagt trotzdem aber klar es wird keinen hundertprozentigen Schutz geben können wir wollen Abbildern dämpfen und Schäden eingrenzen deswegen bleibt eine wichtige Aufgabe am Schluss wir brauchen dringend eine Pflichtversicherung für Elementarschäden das ist meinch zwingend es zeigt sich jetzt jedes Mal wir kommen von Ergebnis zu Ergebnis und sagen jetzt helft man jetzt hilft man wir stellen fest da wo Versicherungen sind ist der Schaden dann immer gut abdeckbar für den Einzelnen dort wo keine Versicherung ist übrigens manchmal auch gar nicht weil einer nicht sich versichern wollte s eine Versicherung gesagt hat das ist schwer versicherbar stellen wir dann enorme fest wir können es so nicht akzeptieren deswegen noch mal die dringende Aufforderung an den Bund ich glaub die Länder sind sich nahe zuu einig eine solche Pflichtversicherung zu machen es braucht die Solidarität aller wie beim beim Autoversicherung übrigens aber auch wichtig dass vom Bund auch klar geregelt wird dass die Beiträge dafür nicht exorbitant in die Höhe steigen nach dem Motto wer eine solche Pflichtversicherung im vermeintlich sicheren Gebiet macht zaht kaum Beiträge und ein andere extrem hohe Beiträge ich fand es übrigens auch nicht so hilfreich zu sagen wenn manch einer sagt na ja dann soll die Leute halt woanders hinziehen ich finde es ist keine sehr vernünftige Position im Gegenteil wir müssen jeden in Bayern bei seiner Freizügigkeit und seine Entscheidung für seine Heimatgemeinde Unterstützung geben und das Beste wäre eine solche Pflichtversicherung allerdings mit gedeckelten horentenprämien also meine sehr verhrten Damen und Herren danke noch mal an alle die bislang mitgeholfen haben ganz großer Respekt ganz großes Dankeschön soweit man es in dieser Situation kamt dann auch Freude dar darüber dass es funktioniert hat aber nach wie vor Betroffenheit über dies Ausmaß dieser Katastrophe wir bleiben jetzt erst den 7:3 Stellung wir halten weiter maximalen Einsatz Fokussierung wir lassen da nicht nach wir haben uns entschieden übrigens diese Woche dass für den Samstag geplante hofgartenfest abzusagen weil wir das nicht für angemessen gehalten hätten wir werden es dann im Lauf der nächsten Monate durch einen großen helferempfang für die ernamtlichen Helfer ersetzen weil wir glauben dass das das richtigere bessere Signal ist das heißt zusammenfass gesagt wir sorgen uns weiter um die vermissten wir beten für die Verstorbenen und wir denken an die Angehörigen die jetzt gerade leiden und wir hoffen einfach dass wir mit Ende der Woche dann durch das ganze durchsind noch mal herzliches Dankeschön alle beteiligen und keine Sorge an alle Bürger und Bürger wir helfen wir sind da sie können sich auf Bayern Verlassen der Ministerpräsident des Freistaates Bayern und CSU Parteivorsitzende Marus Söder einer von den Sätzen wird durchaus bleiben und ist auch ein bisschen was mit zukunftsmelodie er lautete nach dem Hochwasser ist vor der möglichen Dürre das ist das was Helfer und Einsatzkräfte möglicherweise sich direkt in die Kalender einfach mal ohne Datum schon schreiben können zu diesen Helfern und zu diesen Menschen die Einsatzkräfte beaufsichtigen und gleichzeitig koordinieren was offenbar im Freistadt Bayern gut gelungen ist gehört der THW landesbeauftr tragte Bayern m Fritz Helge Foss mit dem wir in Regensburg verbunden sind wir sehen dort noch mal sehr schön anhand des Flusses hinter ihnen was das bedeutet Hochwasser sie haben eingangs in der Sendung schon festgestellt dass das bisher sehr gut angelaufen ist dennoch ist gerade auch in der Pressekonferenz gesagt worden und ich würde Sie bitten wenn sie das von ihrer Sicht aus noch einmal m bewerten könnten Einsatzkräfte sind am Limit sie haben Überblick über die Zahlen sie haben Überblick über die Art und Weise wie das mit dem Austausch läuft wir haben gehört dass insbesondere z.B auch bei freiwilliger Feuerwehr BadenWürttemberg man 12 Stunden bis ans Limit gegangen ist wie muss man sich sozusagen diesen koordinierungsprozess vorstellen also Einsätze sind nie entspannt ja man es ist eine gefährliche Situation es sind ähm es ist auch etwas gerade in der Akutphase in der wir uns befinden wo man wo man natürlich angespannt ist und wo man gerade wenn ein Einsatz anläuft und wo man nicht weiß wo treten die Schäden auf oder wenn Sie gerade aufgetreten sind wie wie massiv sind die Schäden ja da kann man nicht wirklich vorplanen das heißt da kommt es vor allen Dingen auf die Kräfte vor Ort an also auf das auf das Team auf feuerwehrrettungsdienste THW andere Akteure dass man sich dann schnell zusammenfindet und agiert und da geht es tatsächlich auch so dass man über die ganz normalen jetzt hätte F gesagt üblichen Arbeitszeiten hinaus arbeiten muss das ist für die Anfangsphase normal wir sind jetzt und das äh ist auch beschrieben worden wir sind jetzt aber in einer Phase wo wir die Einsätze schon strukturiert haben wo man äh dann auch Kräfte nachfordert wo man sucht wo kriege ich neue neue ähm Einheiten her wo kriege ich auch die Spezialisten her die ich brauche um dann vor Ort so gut es geht die bestmögliche Gefahrenabwehr zu leisten diese Prozesse sind gut angelaufen die sind in Bayern gut angelaufen weil man halt sich kennt weil man miteinander auch die Strukturen verbessert hat nach den letzten großen ähm nach den letzten großen Katastrophen und ähm ich kann nur sagen ich bin unheimlich stolz gestern waren es über 24 000 Kräfte Bayern weit D von 1200 Kräfte Helferin und Helfer des Technischen Hilfswerks die also im konkreten Einsatz waren und wir sind auch in der Lage weitere Kräfte sowohl aus Bayern aber auch aus anderen Landesverbänden hinzuzuführen jetzt für das TW gesprochen ich weiß dass Feuerwehr und Rettungsdienste vergleichbare Mechanismen am Start haben also ja kein Einsatz ist entspannt im Gegenteil wir strengen uns an wir kämpfen wirklich hier in der Akutphase in der wir uns nach wie vor befinden gegen diese Hochwasser an den Flüssen an der Donau aber ich kann tatsächlich bestätigen im Moment läuft die Koordinierung aus meiner Sicht gutm denn das sind sind ja durchaus wenn man sich das vorstellt die verschiedenen Bausteine von Teams die da zusammenkommen da sind sie als THW da sind die Feuerwehren die Freiwilligen Feuerwehren da sind auch Teile der Bundeswehr die ja offenbar mit im Einsatz sind also da muss ja das st Zusammenspiel auch irgendwie koordiniert werden also aus ihrer Sicht bisher alles gut gelaufen richtig es gibt immer Punkte wo man im Nachhinein gerade als Fachmann sagt okay das hätte besser laufen können aber im Großen und Ganzen sind die Schäden oder ist die K erung gut es war einfach ein extremes Hochwasser die Schäden haben wir in vielen Bereichen nicht verhindern können was wir dann aber jetzt gut tun ist dort wo die Schäden eingetreten sind die schadensbewältigung so gut wie möglich zu organisieren und gerade an der unteren Donau sind wir in der Lage auch Kräfte vorzupositionieren uns hier vorzubereiten um Schlimmeres zu verhindern gut dass sie das noch ansprechen das gibt uns noch mal den Chance über die Perspektive noch zu sprechen das Wasser wandert weiter sie haben gerade auch schon äh beschrieben also Fokus jetzt der künftigen Einsätze denn die Dämme sind ja zum Teil auch vollgesogen und die Frage ist wie lang sie halten mhm das kann ich ih nicht sagen wie lange die Dämme halten ähm ich kann ihn sagen dass wir tatsächlich uns vorbereiten wir als Technisches Hilfswerk haben zusätzliche Einheiten bereits jetzt m an die untere Donau verlegt äh von Regensburg über äh Deggendorf nach Passau steh denehen Einheiten jetzt schon bereit und das sind ehrenamtliche die auf wir aus dem Beruf geholt haben die von ihren Familien von ihren Arbeitgebern freigegeben worden sind dass sie einsetz sich einsetzen können also ganz hohen Respekt für all unsere ehrenamtlichen Kräfte in jeder in jeder Organisation die stehen jetzt bereit für den Fall dass etwas passiert und in den anderen Gebieten werden wir auch mit den gleichen Kräften oder vergleichbaren Kräften anfangen müssen aufzuräumen denn wir sind ja ähm auch wenn das Wasser das akute Hochwasser die akute Gefahr von Deichbrüchen dann weg ist wenn das Wasser zurückgeht sehen wir dann dass Keller vollgelaufen sind dass dort Öl steht dass Unmengen von von Sachgütern einfach beschädigt sind die auch entsorgt werden müssen dass diese aufräumbilder die wir auch aus dem Aral kennen das wird auf uns zukommen das ist die nächste Phase dort wo das Wasser weg ist also im Moment für mich eine Zweiteilung des Einsatzes zum einen noch die akut Schadensabwehr ähm insbesondere im Raum äh im Raum Pfaffenhofen insbesondere entlang der unteren Donau ähm aber auch schon beginnende ja schadensbewältigung Ölschäden die wir beseitigen zusammen mit der Feuerwehr das ist das was uns die nächsten Tage beschäftigen wird mhm also Menschen schützen Hab und Gut schützen und gleichzeitig die nächsten Schritte im Auge behalten und Aufräumen sie und 24 000 andere sie haben es uns beschrieben helgefoss Fritz helgefoss der THW Landesbeauftragte Bayern ganz herzlichen Dank für dieses Interview ihre Arbeit und das von ihren Leuten alles Gute für Sie danke schön ganz herzlichen Dank meine Damen und Herren äh

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